Wer kennt das nicht - da hat man eine Menge Bilder (möglichst noch von verschiedenen Kameras) und in den EXIF-Informationen ist auch brav gespeichert, wann sie aufgenommen wurden. Das kann man sich im Windows Explorer auch schön anzeigen lassen (Ansicht: Details, Rechtsklick auf die Spaltenbezeichnungen und "Date picture taken" abhaken). Aber wie zum Henker schafft man es, diese Bilder so zu benamsen, dass man sie sich auf einem beliebigen System in der richtigen Reihenfolge anzeigen lassen?
So geht's schon mal nicht:
a) Sortieren über die Spalte im Windows-Explorer, alle markieren und beim ersten Bild auf "Umbenennen" klicken. Dann hat man zwar für Menschen schön lesbare Titel wie "Bild.jpg", "Bild (1).jp" etc, aber leider wird die Sortierung schwierig wenn es über die 9 hinaus geht und Leerzeichen und Klammern in Dateinamen sind auch ziemlich hässlich
b) Mit einem klassischen Rename-Tool - denn hier steht als Parameter meist nicht das Aufnahmedatum des Bildes zur Verfügung.
Und so klappt's dann doch:
Einfach die Freeware "Image Renaming" herunterladen. Gar nicht mal installieren, einfach die entsprechende Exe ausführen und dann über Action->Modify Filenames->Add Dates to Filename (oder noch einfacher: Add Index to Filenames) dafür sorgen, dass die Dateien umbenannt werden. Et Voilá.
Danach hab ich so lange gesucht, dass es mir jetzt einen Blogeintrag wert ist.
Freitag, 2. Oktober 2009
"Image Renaming": Bilder umbenennen nach dem Datum an dem sie aufgenommen wurden
Sonntag, 6. Januar 2008
Von Windows-Partition (NTFS) auf Linux-Partition (Ext2) zugreifen
OpenSuse unterstützt ja sehr einfach und von Haus aus den Zugriff auf die Windows-Partition. Aber der umgekehrte Weg ist nicht so leicht zu finden: Der Zugriff von Windows aus auf Daten, die in der Linux-Partition gespeichert sind. Ist ja auch klar, denn welches Interesse hat der Hersteller von Windows schon daran, einen komfortablen Zugriff auf ein anderes Betriebssystem zu ermöglichen. Zum Glück gibt es aber eine Privatperson (Stephan Schreiber), die sich der Sache angenommen und mit Ext2IFS ein Programm geschrieben hat, das den Parallelbetrieb von NTFS (Windows) und Ext2 (Linux) sehr einfach gestaltet.
Und wie geht das ganze?
1. Download der aktuellen Version von Ext2IFS unter www.fs-driver.org.
2. Installieren der Exe-Datei und Durchlesen der Bemerkungen. Es werden automatisch bereits eingerichtete Linux-Partitionen erkannt und man kann gleich Laufwerksbuchstaben dafür vergeben.
3. Nach einem Reboot (Abmelden/Anmelden reicht nicht) stehen die neuen Laufwerksbuchstaben im Windows-Explorer zur Verfügung.
Und was kann man damit machen?
Eine ganze Menge, zum Beispiel:
- Die MP3s, Bilder, Videos, Textdateien auf beiden Partitionen gleichzeitig erreichen
- Ein zentrales Subversion-Repository auf einer Partition speichern und von beiden Betriebssystemen aus nutzen
Getestet habe ich das Ganze mit Win XP und OpenSuse 10.3. Jetzt muss ich mir endlich keine Gedanken mehr machen, wo ich meine Dateien ablege!
Und wie geht das ganze?
1. Download der aktuellen Version von Ext2IFS unter www.fs-driver.org.
2. Installieren der Exe-Datei und Durchlesen der Bemerkungen. Es werden automatisch bereits eingerichtete Linux-Partitionen erkannt und man kann gleich Laufwerksbuchstaben dafür vergeben.
3. Nach einem Reboot (Abmelden/Anmelden reicht nicht) stehen die neuen Laufwerksbuchstaben im Windows-Explorer zur Verfügung.
Und was kann man damit machen?
Eine ganze Menge, zum Beispiel:
- Die MP3s, Bilder, Videos, Textdateien auf beiden Partitionen gleichzeitig erreichen
- Ein zentrales Subversion-Repository auf einer Partition speichern und von beiden Betriebssystemen aus nutzen
Getestet habe ich das Ganze mit Win XP und OpenSuse 10.3. Jetzt muss ich mir endlich keine Gedanken mehr machen, wo ich meine Dateien ablege!
Dienstag, 1. Januar 2008
Tipps für einen sauberen Start ins Jahr 2008
Und was gehört zu einem sauberen Start für einen Nerd alles dazu?
1. Eine Sicherheitskopie aller Rechner ziehen (bevorzugt mit Acronis True Image 11 Home, ca. 40 Euro). Nett dabei: Wenn man parallel Windows und OpenSuSe installiert hat, kann man beides gleichzeitig mit dem gleichen Programm sichern...
2. Gründlich nach Spyware suchen (bevorzugt mit Spybot Search & Destroy, kostenlos)
3. Die Ordnerstruktur aufräumen und Redundanzen im Dateisystem beseitigen (bevorzugt mit Windows Explorer bzw. KDE Konqueror).
4. Alle Platten defragmentieren (Bevorzugt mit dem Windows-Systemtool. Wenn ich es unter Linux brauchen würde, nähme ich defrag)
5. Mailordner aufräumen und sortieren.
In diesem Sinne - einen guten Start ins Jahr 2008!
1. Eine Sicherheitskopie aller Rechner ziehen (bevorzugt mit Acronis True Image 11 Home, ca. 40 Euro). Nett dabei: Wenn man parallel Windows und OpenSuSe installiert hat, kann man beides gleichzeitig mit dem gleichen Programm sichern...
2. Gründlich nach Spyware suchen (bevorzugt mit Spybot Search & Destroy, kostenlos)
3. Die Ordnerstruktur aufräumen und Redundanzen im Dateisystem beseitigen (bevorzugt mit Windows Explorer bzw. KDE Konqueror).
4. Alle Platten defragmentieren (Bevorzugt mit dem Windows-Systemtool. Wenn ich es unter Linux brauchen würde, nähme ich defrag)
5. Mailordner aufräumen und sortieren.
In diesem Sinne - einen guten Start ins Jahr 2008!
Geschrieben von Daniel de West
in Nerd-Stuff, OpenSuSe, PC-Tipps
um
16:55
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Samstag, 29. Juli 2006
Word-Tipp: Seitenumbrüche ohne Reue
Einer Sache bei Word, die mich schon immer geärgert hat bin ich heute auf die Schliche gekommen. Wenn man einen Seitenumbruch vor einem Absatz einfügt, der beispielsweise eine Hintergrundschattierung hat, dann wird diese Schattierung (und noch ein paar andere Formatierung) auf die Seite davor (mit dem Seitenumbruch) übernommen. Das Löschen dieser Formatierung auf der vorhergehenden Seite hat leider auch das Löschen auf der nächsten Seite zur Folge, was ja nicht Ziel der Übung ist:
1. Lösungsidee:
Eine leere Zeile auf der 2. Seite, die ohne Formatierung auskommt.
=> Sorgt leider für eine unnötige Leerzeile
2. Lösungsidee:
Abhilfe wusste ich mir bisher erfolgreich durch die Verwendung von "Abschnittswechsel nächste Seite" zu schaffen - was jedoch leider auch zu einem Abschnittswechsel führte, was wiederum bei den Kopf- und Fußzeilen etc. manchmal Mehrarbeit verursachte.
3. Lösungsidee (der Königsweg):
Eine etwas versteckte Option macht eine noch elegantere Lösung möglich. Im Menü Absatz gibt es die Registerkarte "Zeilen- und Seitenumbruch". Dort kann ein Häkchen vor "Seitenumbruch oberhalb" gesetzt werden. Und das Ergebnis ist genau das gewünschte: Ein Seitenumbruch an der richtigen Stelle, aber kein störender Abschnittswechsel. Kleiner Pferdefuss: Es wird kein Steuerzeichen angezeigt.
et voilá
1. Lösungsidee:
Eine leere Zeile auf der 2. Seite, die ohne Formatierung auskommt.
=> Sorgt leider für eine unnötige Leerzeile
2. Lösungsidee:
Abhilfe wusste ich mir bisher erfolgreich durch die Verwendung von "Abschnittswechsel nächste Seite" zu schaffen - was jedoch leider auch zu einem Abschnittswechsel führte, was wiederum bei den Kopf- und Fußzeilen etc. manchmal Mehrarbeit verursachte.
3. Lösungsidee (der Königsweg):
Eine etwas versteckte Option macht eine noch elegantere Lösung möglich. Im Menü Absatz gibt es die Registerkarte "Zeilen- und Seitenumbruch". Dort kann ein Häkchen vor "Seitenumbruch oberhalb" gesetzt werden. Und das Ergebnis ist genau das gewünschte: Ein Seitenumbruch an der richtigen Stelle, aber kein störender Abschnittswechsel. Kleiner Pferdefuss: Es wird kein Steuerzeichen angezeigt.
et voilá
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